Blinzig

Im Blinzig steht eine herrliche Anzahl an Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) und Großem Zweiblatt (Listera ovata). Damit uns diese Orchideen erhalten bleiben, müssen wir die Wiese einmal im Jahr mähen und das Mahdgut auf die Seite rechen. Insgesamt werden ca. 20.000 m² Fläche gemäht, das Mahdgut von der Fläche entfernt und die Orchideen erfasst. Neben den Orchideen kann man hier auch die parasitische Sommerwurz (Orobanche) entdecken, die sich mit ihren Keimwurzeln an Wirtspflanzen anheften. Ihr bleiches Aussehen rührt daher, dass sie keine eigenen Chloroplasten besitzen und daher keine Photosynthese betreiben können - sie müssen sich also vollständig von ihrem Wirt ernähren lassen.

  

Nicht nur die herrliche Orchideenblüte entschädigt für die mühevolle Arbeit.

Ein Aufwand, der sich lohnt:

Auch nach der Orchideenblüte lohnt sich ein Besuch im Blinzig. Die mageren Wiesen beherbergen eine Vielzahl an Pflanzen, von denen wiederum verschiedenste Schmetterlinge und andere Insekten profitieren.

Schachbrettfalter (Melanargia galathea) sind auf magere Wiesen angewiesen. Ihre Raupen ernähren von verschiedenen Gräsern, während der Falter an verschiedenen Blüten der Wiese Nahrung finden.

Das Große Ochsenauge (Maniola jurtina, links) und der C-Falter (Nymphalis c-albumrechts, rechts) können regelmäßig im Blinzig beobachtet werden.

Leguminosen-Weißling (Leptidea sinapis)

Kleines Fünffleck-Widderchen (Zygaena viciae)

Sandbiene (Andrena, links) und Furchenbiene (Halictus, rechts)

Großes grünes Heupferd (Tettigonia viridissima, links) und Rösels-Beißschrecke (Metrioptera roeselii, rechts).

Unser Arbeitseinsatz im Mai 2016:

Die Wiese musste noch von ein paar Baumstumpen befreit werden, die im Sommer im hohen Gras nicht mehr sichtbar waren und dadurch das Mähen arg erschwert haben.

Außerdem gab es ein paar Löcher zu füllen. Mit vereinten Kräften war der Einsatz an einem Mittwochabend zu bewältigen.

Arbeitseinsatz 2014:

Winterfütterung

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Zoff an den Jägerteichen

Ein imposantes Schauspiel bot sich am 12.12. an den Jägerteichen: zwei Silberreiher, ein Alt- und ein Jungvogel, haben mehrere Minuten lang vehement gekämpft. Was den Anlass für die Auseinandersetzung gab, war nicht ersichtlich, ebenso konnte kein klarer Sieger ermittelt werden. Auf einem der Bilder sieht man blutige Stellen im Gefieder des Jungvogels, der aber nichtsdestotrotz nicht klein beigab und weiterkämpfte, bis sich die Vögel so plötzlich trennten, wie sie zuvor aufeinander losgegangen waren.

 

Fotos: Nicolas Chalwatzis

Vogel des Jahres 2019

Die Feldlerche (Alauda arvensis) wurde zum Vogel des Jahres 2019 gewählt!

Rettung für verletzte Tiere

Unter der Rufnummer 06359/ 9489503 erreichen Sie die Tierrettung Rhein-Neckar, die sich um verletzte Wildtiere kümmert.

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