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Online Veranstaltung am 30. Juni 2026: Wildtier SOS App-NABU-Hessen
Am 25. Mai 2026 konnte Günther Hagemeister bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Naturfreund*innen zur Exkursion ins Naturschutzgebiet Tongruben von Bensheim und Heppenheim begrüßen. Dieses außergewöhnliche Gebiet gehört u.a. zum FFH-Gebiet Hessische Altneckarschlingen und ist gleichzeitig Europäisches Vogelschutzgebiet. Vogelfreunde aus Büttelborn und Heidelberg sowie junge Erwachsene waren dabei, die sich sehr interessierten, u.a. auch an einer Mitwirkung und Unterstützung unserer NABU-Gruppe.
Ohne geologische Kenntnisse, Wissen über den Ton-Abbau, die unrühmliche Geschichte des Heppenheimer Tonwerkes im Dritten Reich (1933-1945), das langwierige Unterschutzstellungs-Verfahren, das langsame Austrocknen aller Teiche durch die Grundwasserabsenkung im Ried, der dadurch bedingte Verlust der Wasservogelwelt, die Nutzung der Gruben als Mülldeponie, die Reaktivierung des Gebietes durch den Förderverein - ohne all dieses Wissens, kann das Gebiet mit seinem enormen Artinventar nicht angemessen erfasst und bewertet werden.
Neben diesem historischen Wissen konnten die Exkursionsteilnehmer viel über die dort vorhandenen Bäume, Sträucher und deren Besonderheiten erfahren, die Flachlandmähwiesen und auch Stromtalwiesen kennenlernen. Der Verlauf der MIDAL-Erdgasleitung (Mitte-Deutschland-Anbindungs-Leitung), die am Rande des NSG verläuft und 1992 verlegt wurde, konnte an den Markierungen erkannt werden. Zu dieser Leitung kommt demnächst eine weitere Pipeline, die SPO (Spessart-Odenwald-Leitung), die wahrscheinlich das Gebiet auf anderer Trasse durchqueren wird.
Die Vogelwelt des Feuchtgebietes konnte aus der Beobachtungshütte an den Teichen des NABU Heppenheim beobachtet werden. Die am besten geeignete Uhrzeit für Vogelbeobachtungen ist Frühmorgens. Die Teilnehmer wissen nun, wo sich diese besondere Beobachtungshütte befindet, die u.a. gerne von Vogelfreunden und Fotografen von weit her aufgesucht wird sowie auch, dass diese Hütte 24/7 zugänglich ist.
Zum Ende der Wanderung bedankte sich der Exkursionsleiter für das große Interesse der Teilnehmer, bei der Presse für die Begleitung und Zusage einen entsprechenden Bericht zu veröffentlichen und besonders bei den jungen Leuten, die ihr spezielles Interesse an Arten bekundeten und Unterstützung zum Schutz unserer bedrohten Habitaten anboten. GH 02.06.2026
Am 02. Mai 2026 kamen die Ziegen-Jungs wieder auf die Fläche. Die Ziegen haben jetzt jede Menge frisches Grün zu futtern. Es wird Stück für Stück beweidet mit Ziegen, da die Kratzbeere und Brombeere recht stark und großflächig auf der Fläche vertreten ist.
Nachdem die Fläche im Januar 2026 nahezu komplett gemäht und abgeräumt wurde, steht nun die erste Beweidung für das Jahr 2026 an. Bereits 2025 wurde 2 x beweidet (im Juni/Juli und September/Oktober) und zusätzlich komplett per Hand Stück für Stück gemäht, um Kratzbeere und Brombeere in den Griff zu bekommen. Die Sträucher und Bäume wurden u.a. freigeschnitten per Hand, da diese von Brombeeren überwuchert waren. Gerade der Westteil ist sehr stark betroffen. Eine größere Herausforderung bei der Mahd waren in dem starken Bewuchs die unzähligen Drähte und Erdanker auf der Fläche - Überreste vom alten Weinberg.
Auch in 2026 ist die Planung, dass 2 x beweidet und einmal in den Wintermonaten komplett gemäht und abgeräumt werden soll. Die Sträucher und Bäume müssen per Hand freigeschnitten werden.
Am 29. April 2026 haben wir gestartet mit der Pflege der Terrassen auf unserer NABU Fläche am Schlossberg. Nur jede 2. Terrasse wurde gemäht und die Blühpflanzen belassen sowie das Mahdgut entfernt. Die sehr mühsame und harte Arbeit Ende 2025 mit der Ausgrabung der Brombeerwurzeln zeigt sich nun sehr gut. Es wachsen auf der Fläche bei weitem nicht mehr so viele Brombeeren! Den Rest kriegen wir auch noch in den Griff. Auch die begonnene Entbuschung an den Außenseiten ist gut gelungen. Wir müssen dran bleiben.
Auch die neue Sitzbank wurde geliefert - jetzt muss die alte ausgebaut und die neue Holzbank eingesetzt werden. Da benötigen wir Unterstützung...
Die kleine Hütte wurde gesäubert - immer wieder kommt es vor, dass Müll hinterlassen wird oder sogar Feuer in der Hütte gemacht wird.
Die beiden Infotafeln müssen noch ausgestattet werden.
Bericht auf der Homepage der Diakonie:
https://gemeindediakonie-mannheim.de/aktuelles/amphibien-vogelstang
Am 19. März 2026 gab es tatkräftige Unterstützung beim Zaunbau vom 7-köpfigen Team + 2 Betreuerinnen der Diakonie Mannheim-Werkstatt Vogelstang - ein tolles Team, tolle Leute! Das hat Freude und Spaß gemacht!
Wir arbeiten weiterhin gerne zusammen... DANKE für den interessanten Tag, das nette Team, die tolle Unterstützung und den guten Tag!
Am 02. Mai 2026 war es nun an der Zeit, die temporären Schutzzäune abzubauen. Dieser wurden im Februar aufgebaut. Es kam ein super Team zusammen und wir waren in 1,5 Std. fertig mit dem Abbau beider Schutzzäune!
Es fehlen noch zahlreiche Rückwanderer - aufgrund von Trockenheit und teils nächtliche Kälte war es dieses Jahr sehr schleppend mit dem Wanderverhalten. Beim nächsten Regen werden wir die Strecken noch einige Male abgehen und schauen, ob noch viele unterwegs sind.
Im Laufe Juni werden dann auch die Hüpferlinge wieder unterwegs sein in Ortsmitte.
Die erste Teilfläche wurde am 28. und 30. April 2026 vorbereitet für die Beweidung mit Ziegen. Dafür wurde ein schmaler Streifen gemäht, um den Weidezaun errichten zu können.
Am 25. April 2026 wurden in Mitlechtern an 3 Stellen ca. 750m Schutzzaun abgebaut.
Nur Dank eines 9er-Teams war das so möglich und dass so kurzfristig dieser Termin gefunden werden konnte. So kurzfristig, da die Wiesen gemäht werden sollen - da muss vorher der Zaun weg.
Der Zaun muss herausgenommen, gesäubert , aufgerollt, transportiert und gelagert werden. Das ist bei 750 Metern einiges an Arbeit und benötigt jedes Jahr zahlreiche helfende Hände! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden! Tolles Team!
Am 22. April 2026 wurde der Spitzboden der kleinen Hütte entmüllt - das war dann die letzte Etappe der Entmüllung der Fläche. Die Holzpfähle wurden fertig eingebracht. Die nächste Etappe ist dann die Vorbereitung der Fläche für die Beweidung - geplant ist das für den 29./30. April 2026.
Ab dem ersten Mai-Wochenende sollen dann die Ziegen wieder auf die Fläche, um die Fläche mit der Zeit frei von Brombeere/Kratzbeere zu bekommen. Auf dieser Fläche - gerade im Westteil ist es sehr großflächig mit Kratzbeere durchzogen.
Am 19.04.2026 um 09 Uhr startete die Wald-Exkursion mit Günther Hagemeister (NABU HP) und Thomas Schumacher (Forst Heppenheim) für ca. 2 Std. Auch ein freier Journalist war mit dabei. Glücklicherweise regnete es dann nicht mehr. Es ging entlang des Wanderweges bis zum Steinbruch. Die Teilnehmer haben etwas über das Gestein erfahren, über den Abbau damals und Transport (Granit etc.). Es ging vorbei an den Hügelgräbern und es wurden Informationen zu den "Immergrün Ansammlungen" im Wald gegeben und wie das damals war mit Wald-Beweidung, Nutzung von Holz für den Schiffsbau und wie die Wälder vor vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden ausgesehen haben.
Viel wird heute über Waldumbau zu Naturwäldern gesprochen und von unseren Forstleuten gefordert. Die Zeit von Naturwäldern liegt aber Jahrtausende zurück. Seit "grauer Vorzeit" haben die Menschen den Wald genutzt, ihn in Kulturwald verwandelt. Unsere vielfältigen Kulturwälder sind aus Jahrtausenden waldbaulicher Nutzung, Rodung und Wiederaufbau der Wälder hervorgegangen. Archäologische Funde zeugen von Waldnutzung und Gestaltung einer Kulturlandschaft seit der Jungsteinzeit.
Der intensiven Waldnutzung verdanken wir den wirtschaftlichen Aufstieg in Europa mit der Folge, dass ganze Landstriche entwaldet wurden und sich teilweise bis heute davon nicht erholt haben. Heute setzt nicht der Mensch dem Wald zu, heute hat er mit dem schnellen Klimawandel - verursacht durch den Menschen - zu kämpfen. All das wurde auf der Exkursion thematisiert. sf
Ab und an - eher selten- finden sich auch Feuersalamander, die auf der Straße wandern / diese überqueren wollen und die hoffentlich dann wandern, wenn das Krötenretter-Team unterwegs ist. Feuersalamander wandern auch tagsüber - am liebsten bei Regen, nach Regen, bei regenassen Wegen/Straßen...
Wichtiger Hinweis: Am Essigkamm in Heppenheim und am Ortseingang HP-Erbach von L3120 kommend bis Mehrzweckhalle (Ortsstraße) sind Feuersalamander unterwegs. Nicht selten werden Sie dort überfahren! (Fotos MaBu / PeMe /SoSt)
April 2026: Eine Feuersalamander-Beobachterin hat uns diese schönen Fotos zukommen lassen

Am Sonntag, den 12.04.2026 hatte der NABU Heppenheim zu einem Vortrag über Wildbienen eingeladen.
Der Vortrag fand direkt neben der 2024 neu gestalteten Wildbienen-Nisthilfe am Bruchsee statt. Diese ist inzwischen sehr gut besiedelt. Hier findet der Sparziergänger die Möglichkeit, das Brutgeschäft der Wildbienen zu beobachten.
18 Zuhörer erfuhren in zwei Stunden viel Interessantes über die Lebensweise von Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gehören. Der Referent des NABU erklärte, dass Wildbienen alle Arten von Bienen sind, außer der als Nutztier gehaltenen Honigbiene. In Deutschland leben ca. 560 verschiedene Arten von Wildbienen, viele davon sind vom Aussterben bedroht. Zunächst wurde die Anatomie der Bienen erklärt. Besonders bemerkenswert ist, dass Bienen fünf Augen haben, drei Punktaugen auf der Stirn zur Orientierung und zwei seitliche starre Komplexaugen, die aus mehreren tausend Einzelaugen bestehen und einen Blickwinkel von 300° erlauben. Die Bienen können polarisiertes Licht sehen, was ihnen auch bei bewölktem Himmel die Orientierung an der Sonne erlaubt. Auch ultraviolettes Licht wird gesehen. Hierdurch erkennen Sie UV-Farbmuster auf Blüten und können dadurch den Nektargehalt beurteilen.
Im Gegensatz zur Honigbiene, die sozial in großen Staaten mit Arbeitsteilung lebt, sind Wildbienen bis auf wenige Ausnahmen Einzelgänger, sie leben also solitär und besorgen ihr Brutgeschäft ohne die Mithilfe von Artgenossen. Ausnahme hiervon sind die Hummeln. Bezüglich des Brutverhaltens unterscheidet man zwei Arten:
Oberirdisch nistende Arten (ca. 25%), diese besiedeln Hohlräume, wie sie z.B. in Form von Röhren in Wildbienen-Nisthilfen zu finden sind.
Bodennistende Arten (ca. 75%) graben ihre bis zu ein Meter tiefen Brutgänge selbst in die Erde. Zur Versorgung der Brut tragen die Wildbienen Pollen und Nektar in die Röhren ein, legen dann ein Ei darauf und verschließen die Brutzelle mit einer Zwischenwand. Danach werden weitere Brutzellen in Reihe hintereinander angelegt.
Aus dem Ei entwickelt sich über ca. 4 Wochen eine ausgewachsene Larve. Diese spinnt sich in einen Kokon ein und verpuppt sich hierin innerhalb eines Monats zur fertigen Biene. So eingesponnen, verweilt sie für weitere 10 Monate ohne Nahrung, bis sie im nächsten Jahr schlüpft.
Ein Teil der Wildbienen sammelt wie die Honigbiene Pollen an vielen Blütenarten, andere sind als Spezialisten jedoch auf einzelne Blumenarten angewiesen. Wenn also die Blume nicht existiert, stirbt auch die Wildbiene. Es ist daher sehr wichtig, Wildblumen zu säen und zu erhalten.
Ca. 1/3 der Wildbienen sind Kuckucksbienen, sie sammeln weder Pollen noch Nektar für die Brut, sondern legen ihre Eier auf den eingetragenen Proviant Ihrer Wirtsbienen. Wildbienen bestäuben um ein Vielfaches schneller und effektiver als Honigbienen und der Fruchtansatz ist besser. Während bei Honigbienen nur jede dritte besuchte Blüte bestäubt wird, sind es bei Wildbienen ca. 70%. Außerdem werden viele Wildblumen bestäubt, die von Honigbienen nicht angeflogen werden.
Hummeln werden im Erwerbs-Tomatenanbau eingesetzt, andere Wildbienen im Obstbau. Da in den letzten 30 Jahren mehr als 75% der Insekten verschwunden sind, wurden die Teilnehmer motiviert, Wildblumen aus dem Fachhandel im Garten anzusäen und Nistmöglichkeiten bereitzustellen.
Im zweiten Teil des Vortrags wurden die Teilnehmer detailliert informiert, welche Techniken beim
eigenen Bau von Wildbienen-Nisthilfen zu beachten sind. Geeignete Materialien sind z.B. Bambus-, Schilf- und Pappröhren sowie Strangfalzziegel, Ø 2 mm – 9 mm mit einer Mindestlänge von 12 cm. Auch tiefe Bohrungen in Hartholz werden gut angenommen. Nicht geeignet sind Weichhölzer wie Fichte. Es muss immer quer zur Faser gebohrt werden, da ansonsten das Holz aufreißt und sich in den Bohrungen Spieße bilden.
Die Nisthilfe muss sonnenreich von Süd/Ost bis Süd/West ausgerichtet werden und ein Dach haben. Ein Vogelschutzgitter im Abstand von 5 cm sorgt dafür, dass Vögel die Niströhren nicht aufpicken.
Auch wurde die erforderliche Wartung von Wildbienen-Nisthilfen detailliert erklärt. Ausdrücklich wurde vor dem kritiklosen Kauf von im Handel befindlichen Nisthilfen gewarnt, da diese meist nicht artgerecht sind.
Die Teilnehmer hatten direkt vor Ort die Möglichkeit, Wildbienen-Nisthilfen zu kaufen, die in den
Werkstätten der Wohngemeinschaft Bergstraße, einer Suchtkrankenhilfe aus Bensheim, unter
fachlicher Beratung des Referenten gefertigt werden.
Als Literatur wird das Buch „Wildbienen – die anderen Bienen“ von Paul Westrich aus dem Ulmer-Verlag empfohlen.
Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne an den NABU Heppenheim unter [email protected] wenden.
Verfasser: klahen, 14.04.2026
Weitere Infos unter:
https://www.nabu-heppenheim.
"Was macht ihr denn da, dürfen wir das mal sehen?"
Natürlich durften sie - und so entstand der Kontakt zur Anglerjugend und deren Jugendwart in Viernheim.
Sogleich war die Idee geboren, der Jugend die Krötenrettung näher zu erklären und ihnen die Tiere und das Thema Amphibienwanderung/Amphibien näher zu bringen.
Und so trafen wir uns am 14 März 2026 um 18 Uhr am Anglerheim am Waldsee in Viernheim. Das Interesse war überraschend groß - auch bei den Eltern, die sich ebenfalls für das Thema interessierten. Unsere zwei sehr engagierten Junior-Krötenretter Fynn und Lasse - zwei "alte Hasen" - hatten sich bereit erklärt der Anglerjugend vom Krötenretter Alltag zu berichten , was die Angler-Jugend sichtlich beeindruckte und interessierte.
Zur Überbrückung bis zur Dunkelheit bekamen die Kids die Aufgabe im Raum verteilte Fotos von Amphibien die korrekte Bezeichnung zuzuordnen und zu erzählen, was sie ggf. schon darüber wissen. Es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet zum Thema und auch die Erwachsenen sensibilisiert für vorsichtiges Fahren auf Straßen/Wegen mit Amphibienwanderung und Waldwegen - wie z.B. der Weg zum Anglerheim.
Dann ging es hinaus an den See und nach ersten Krötenfunden und zarten Berührungen, verwandelte sich die anfängliche Scheu vor den Kröten in Begeisterung. Später konnten wir gemeinsam einige Kröten einsammeln am Amphibienschutzzaun, die später hinter dem Zaun in Richtung See wieder ausgesetzt wurden.
Zusammen haben wir den Rückwander-Amphibienschutzzaun in Mitlechtern und Mittershausen aufgebaut
Im Zeitraum 1.3. bis 30.09. dürfen keine Hecken, Gehölze etc. auf Stock gesetzt /entfernt werden - weder im Innenbereich noch im Außenbereich
Immer häufiger gibt es Meldungen von stark verletzten und letztendlich
getöteten Igeln - entstanden durch Mähroboter
Der Igel ist ein nachtaktiver Insektenfresser, der
- Dämmerungs- und nachtaktiv ist
- Fluchtstrategie: Einrollen statt Weglaufen
- Lebensraum: strukturreiche Gärten, Hecken, Laubbereich
- Fortpflanzungszeit: Mai bis August (Jungtiere besonders gefährdet)
Gerade das Einrollen bei Gefahr stellt ein zentrales Problem dar: Während viele Tiere fliehen, bleibt der Igel bewegungslos – eine fatale Reaktion gegenüber rotierenden Messern.
Das Thema ist immer noch aktuell!
Die Zeit rennt, denn im Januar 2026 soll auch der letzte von vier Kühltürmen fallen, an denen seit Jahrzehnten die Mehlschwalben brüten. Mit etwa 400 Nestern, die vermutlich größte Kolonie Südhessens, wenn nicht sogar Deutschlandweit.
Bericht: Kirsten Dressel, 14.12.2025
Trittsiegel von Waschbären sind sehr gut erkennbar in matschigen Bereichen.
Sie fressen alles, was ihnen in die Finger kommt... von Amphibien, Kaulquappen, Gelege, Vögel, Fledermäuse - einfach alles.
Es gibt Beobachtungen, wie Waschbären die Vogelnistkästen und Fledermauskästen komplett zerlegen.
und wie sie Amphibien häuten u.v.m.
Bislang haben sie selbst keine Fressfeinde...
Foto der " Schlachtbank" Tom van Lokven - Modautaler Teich
Trotz des tagsüber lang anhaltenden Regens trafen sich zahlreiche Naturfreunde hoch oben auf dem Heppenheimer Schlossberg, um der Frühjahrsbalz des Uhus zu lauschen und evtl. auch den größten Nachtgreifvogel sehen zu können.
Pünktlich zum Beginn der Exkursion endete dann der Regen und es gab Hoffnung auf Erfolg der nächtlichen Wanderung.
Die Konsens-Trasse (Raddirektweg Heppenheim-Bensheim-Zwingenberg) ist beschlossen von den Kommunen! Am 3.2.2026 war die letzte Bürgerbeteiligungsrunde.
Die Artenschutzprüfung hat noch nicht stattgefunden bzw. sind die Behörden im Gespräch (RP etc.)
Höchste Priorität haben die Themen -
Winterdienst: Es darf kein Streusalz in diesem Naturschutzgebiet ausgebracht werden!
Beleuchtung: Es muss in einem Naturschutzgebiet auf Beleuchtung unbedingt verzichtet werden und darf auch keine eingeschränkte Dunkelphase im Bereich des Naturschutzgebietes geben!
Wir bitten um Mithilfe!!!

Aus den verschiedensten Quellen wird ein massiver Rückgang des Feldsperlings berichtet, oft sogar lokales Erlöschen von Populationen. Das kann vielerlei Ursachen haben, aber es ist alamierend genug, um näher hinzuschauen!
Das "Netzwerk Feldsperling" bittet daher um die Einsendung tot aufgefundener Feldsperlinge für weitere Analysen.

Aus gegebenen Anlass möchten wir dringend darauf hinweisen, dass der als "Raupenleim" angebotene "Schutz" vor an Obstbäumen hochkriechenden Raupen und Ameisen eine tödliche Gefahr für Gartenvögel darstellt. Vögel bleiben mit ihren Federn daran haften. In ihrem Kampf, sich von der klebrigen Masse zu lösen, bleibt mehr und mehr vom Vogel an dem Ring kleben. Vögel, denen es gelingt, sich zu befreien, sind anschließend meist flugunfähig und dem Tod geweiht.
Alternative zum Leimring: Hängt Nistkästen auf! Ein einziger Kohlmeisennestling vertilgt mehrere Dutzend Raupen am Tag - bei einer durchschnittlichen Gelegegröße von 9 Eiern und zwei Bruten im Jahr kommt da einiges zusammen!
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Die ersten Fälle der Vogelgrippe H5N1 sind im Kreis Bergstraße nun bestätigt worden. Die Behörden versuchen ihr Bestes, um die weitere Ausbreitung einzudämmen. Dazu gehören unter anderem eine Stallpflicht für Geflügel und sämtliche in Gefangenschaft gehaltene Vögel, das Verbot, Geflügel zu Veranstaltungen mitzunehmen, bzw. es von Veranstaltungen einzuführen und eine Meldepflicht für alle Arten von Geflügel.