In Viernheim z.B. starteten die kleinen Tierchen bereits am 10. Februar 2026 (das früheste Datum war mal 29. Januar) und in Mittershausen, Mitlechtern, Albersbach, Fahrenbach usw. - läuft es langsamer an. Hüttenfeld startete auch später - da es einige Zeit dauert, bis die kleinen Tiere aus dem Wald ankommen.
Dann kann es sein, dass plötzlich bei Regen mehrere hundert Tiere auf einmal unterwegs sind. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, d.h. wie lange brauchen die Tiere, um von ihrem Winterquartier zum Schutzzaun oder zu der Straße zu kommen, die sie überqueren müssen. Erdkröten wandern teils bis 2km weit, andere Arten sogar mehr.
An manchen Einsatzorten betreuen wir die Hinwanderung zum Gewässer und die Rückwanderung, das ist aber nicht überall der Fall und muss abgewogen werden im Einzelfall. Ebenso fehlen vielerorts ausreichend Mitwirkende. Sobald der Schutzzaun steht, müssen die Sammeleimer morgens und abends kontrolliert werden - häufig auch noch Teile der Straße abends, da die Amphibien auch auf Wegen/Straßen wandern - Beispiel Mitlechtern - Alzenauer Straße - zwischen Friedhof und Sportplatz.
Fahrenbach: Dort sitzen die Amphibien schon ab Einfahrt in die Waldstraße an den letzten Häusern bis über die Hütte des Angelvereins hinauf. Sie sitzen auf den Wegen, da sie wechselwarm sind und Wärme vom Straßenbelag aufnehmen. Männliche Amphibien sitzen ferner oft da und warten auf ihre vorbeiziehende Prinzessin. Fährt dort dann 1 Fahrzeug, können bis zu 90% der dort befindlichen Amphibien getötet werden.
Mitlechtern: Dort wandern die Amphibien zwischen Friedhof und Sportplatz. Durch den Schutzzaun auf der Wiese kann nur ein Teil abgefangen werden. Die anderen wandern auf der Straße, die vielbefahren ist durch den Sportplatzbetrieb. D.h. hier, dass die Krötenretter*innen die Straße abgehen und auch hier die Tiere absammeln, soweit möglich.
Ein weiterer Einsatzort ist Mitlechtern Ortseingang - B460.
Schilder weisen überall auf Wanderaktivitäten hin.