12.05.2015: Exkursion in den Steinbruch der Firm RÖHRIG granit

Am 12. Mai 2015 hat die Firma Röhrig erneut dazu eingeladen, die Naturschutzprojekte im laufenden Betrieb des Steinbruchs zu besichtigen. Ca. 50 Teilnehmer folgten der Einladung und erfreuten sich der außerordentlichen Gastfreundschaft der Familie Röhrig, die ihre Besucher zu Getränken und Snacks einlud, während Dominik Heinz vom NABU Hessen zunächst in einer Präsentation das Gelbbauchunken-Schutzprojekt, sowie weitere im Steinbruch vorkommende Amphibienarten, vorstellte.

Ein kurzer aber heftiger Regenschauer ging während der Präsentation  auf den Steinbruch nieder, der aber bereits nachließ, als sich die Truppe dann in Richtung Steinbruch aufmachte. Firma Röhrig verteilte vorsichtshalber noch Regenschirme, die aber nur noch auf den ersten Metern benötigt wurden.

Die Teilnehmer folgen den Erläuterungen des NABU Amphibien-Spezialisten Dominik Heinz.
Die Teilnehmer folgen den Erläuterungen des NABU Amphibien-Spezialisten Dominik Heinz.

Der Steinbruch Röhrig ist Lebensraum für eine Reihe seltener Arten:

in den Steinbruchwänden brüten Uhus und Wanderfalken, während die sich Gelbbauchunke auf ständig wechselndes Gelände spezialisiert hat. Durch eine sehr kurze Entwicklungszeit kommt sie mit kleinen Wasserlöchern aus, die gerne auch mal austrocknen dürfen. So muss sie sich ihr Laichgewässer nicht mit jenen Prädatoren teilen, die auf ein beständiges Gewässer angewiesen sind.

 

Die Firma Röhrig kooperiert in vorbildlicher Weise mit den Naturschützern um einen wirksamen Schutz bedrohter Arten zu gewährleisten.

Die Wasserpfützen wurden von der Firma Röhrig eigens für die Gelbbauchunke angelegt
Die Wasserpfützen wurden von der Firma Röhrig eigens für die Gelbbauchunke angelegt

Charakteristisch für die Gelbbauchunke sind ihr namengebender gelb-schwarzer Bauch...

...und ihre herzförmigen Pupillen.

Um die Brut des Wanderfalken zu unterstützen, hat die Firma Röhrig einen Brutkasten angebracht. Der Wanderfalke hat sich allerdings für eine Spalte etwas weiter links in den Felsen  als Brutplatz entschieden.

Er kann an diesem Tag einige Male beim Einfliegen in die Nische beobachtet werden.

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Stieglitz, Foto: D. Chalwatzis
Stieglitz, Foto: D. Chalwatzis

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